R & R - Paartraining

Zu welchem Paartyp gehören Sie?

Nach einer "Brigitte-Studie" gibt es 4 verschiedene Paartypen:

Glückliche Paare 49%
gehören eher zu den älteren Paaren, kennen sich schon ziemlich lange, sind verheiratet, haben Kinder und meist nur gemeinsame Freunde. Beide sehen ihr Glück in der romantischen Liebe und glauben an die lebenslange Dauer ihrer Beziehung.

Zufriedene Paare 20%
sind unter 23 Jahren, nicht verheiratet, kinderlos und wohnen häufig noch getrennt. Sie haben ihre eigenen Identität nicht aufgegeben und pflegen ihren eigenen Freundeskreis. Das alte Rollenverhalten von Mann und Frau beginnt sich aufzulösen.

Zweifelnde Paare 10%
sind besonders häufig in der jüngeren Altersgruppe vertreten, sind kinderlos und fühlen sich unwohl und unsicher. Sie haben kein Wir-Gefühl, noch können sie ihre eigene Persönlichkeit richtig entfalten. Sie haben aber noch genügend Gemeinsamkeiten, um ihre Partnerschaft wieder stabilisieren zu können.

Paare vor dem Aus (7%)
sind meist über 30, sind nicht verheiratet und haben keine Kinder. Mindestens einer hat schon ernsthaft an Trennung gedacht, fühlt sich nicht mehr glücklich und auch körperlich nicht befriedigt. Es gibt häufig Streit und Gefühle werden nicht mehr offen angesprochen. Oft hält man schon nach andern Männer und Frauen Ausschau.

Gemeinsam oder einsam
Nach einer Studie bleiben Männer in Beziehungen mehr "ichbezogen", während Frauen größeren Wert auf das "Wir-Gefühl" leben. Frauen finden sich mit männlichen Egoismen ab, weil sie die Beziehung nicht gefährden wollen. Typisches Beispiel: 34% der Männer würde aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen, auch wenn die Beziehung darunter leidet. 66% der Frauen würden wegen des Berufs ihres Mannes in eine andere Stadt ziehen.

Was verändert sich im Lauf der Beziehung?
Aussehen, körperliche Leidenschaft und Sex verlieren mit der Zeit an Wichtigkeit. Die "inneren Werte" wie Ausstrahlung, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bekommen einen immer höheren Stellenwert. Wohlstand, zum Zeitpunkt des Verliebens mit gut 10% auf dem letzten Platz, klettert auf fast 50%.

Sex in der Beziehung
Nach einer Studie beurteilen die meisten Paare ihre sexuelle Beziehung als zärtlich (90%), spontan (76%) und ruhig (57%). 91% halten Sex wichtig für die Pflege der Beziehung und 86% geben an, dass ihre sexuellen Bedürfnisse voll erfüllt werden. 79% geben an, dass der Sex im Verlauf der Beziehung besser geworden ist. Männer finden ihre Frauen sexuell attraktiver (37%) als Frauen ihre Männer (16%)! Nur jede achte Frau sieht in "zu wenig Sex" einen Trennungs- oder Scheidungsgrund, dagegen aber jeder fünfte Mann.

Rollenverteilung im Haushalt
Fast alle Paare meinen, dass sich beide Partner um Hausarbeit und Kinderbetreuung kümmern müssen. Dennoch bleibt die alte Rollenverteilung bestehen. Frauen kümmern sich mehr um Ordnung und Sauberkeit, Männer um das Auto, Reparaturen und Renovierungen. 25% der Männer meinen, das die meiste Hausarbeit gemeinsam erledigt wird. Dem stimmen aber nur 19% der Frauen zu!

Wer verdient den Lebensunterhalt?
Bei 40% der Paare sind beide Partner erwerbstätig und teilen sich die Lebenshaltungskosten. 37% der Männer sind weitgehend allein verdienend, bei den Frauen sind es nur 16%. 92% aller Befragten sind mit dieser Aufteilung zufrieden.

Geld oder Liebe
Geheiratet wird aus Liebe. Die wenigsten Paare denken am Anfang an finanzielle Angelegenheiten. Nur 5% der Paare schließen einen (Ehe)Vertrag ab und lediglich 4% geben an, aus finanziellen oder steuerlichen Gründen geheiratet zu haben. Allerdings geben 24% zu, sich wegen der finanziellen Sicherheit in ihren Partner verliebt zu haben (Männer 13%, Frauen 32%).